Marstallgebäude

Die zuverlässige Kühlung der Maximilianshöfe und Probengebäude gewährleisten wassergekühlte Kaltwassererzeuger von Axair

 

Im Herzen der Altstadt Münchens schließt die Neubebauung des Marstallplatzes die letzte große, durch den zweiten Weltkrieg entstandene, Baulücke. Zur Maximilianstraße gewandt wurde die historische Fassade von 1851 des königlichen Baumeisters Friedrich Bürklein wieder vervollständigt. Die Rückfassade besteht aus raumhoch verglasten, hellen Büroetagen.

Insgesamt gliedert sich das Marstallgebäude in drei separate und individuelle Baukörper: Das Proben- und Betriebshaus der Bayerischen Staatsoper, den Maximilianshof und den Bürkleinbau entlang der Maximilianstraße. Der Marstallplatz selbst wird zu einem einzigartigen Ort. Umgeben von den wichtigsten Kulturinstitutionen der Stadt bietet er nach seiner Neugestaltung die Möglichkeit, mit Freilichtveranstaltungen die Innenstadt um ein weiteres lebendiges Zentrum zu ergänzen.

 

Die zuverlässige Kühlung der Maximilianshöfe und Probengebäude gewährleisten wassergekühlte Kaltwassererzeuger vom Typ OMEGA.V und OMEGA.V ECHOS, sowie luftgekühlte Kaltwassererzeuger vom Typ ZETA und ZETA FC der Firma Axair. Da sich in unmittelbarer Nachbarschaft das Hotel „Vier Jahreszeiten“ befindet, mussten die Anlagen schalltechnisch besonders hochwertig konzipiert werden. Die Maximilianshöfe wurden hierzu mit zwei großflächigen, extra leisen Axair-Glykolrück-kühlern auf dem Dach in Verbindung mit zwei wassergekühlten Kältemaschinen im 3. UG des Gebäudes und einer Gesamtkälteleistung von1,45 MW ausgerüstet. Der Schalldruck-pegel konnte so auf 54 dB(A) in einem Meter gesenkt werden.

Das Probengebäude der Oper kühlen zwei luftgekühlte Kältemaschinen (Kälteleistung gesamt ca. 300 KW) in „super-low-noise“-Ausführung (Aufstellung auf dem Dach). Der ZETA FC kann übergangslos - je nach Außentemperatur - energiesparend mit freier Kühlung (Freecooling-Betrieb) oder mit normalem Kompressorbetrieb die Wärme des Gebäudes abführen.