Domaquarée

Hohe Schalldruckpegel bereiten Planern und Betreibern von Kaltwassererzeugern oft Schwierigkeiten. Die Monoschraubentechnologie verringert Geräuschentwicklung durch eine hohe Laufruhe und ist zudem wesentlich weniger wartungsintensiv oder störanfällig als Systeme mit einer Doppelrotorschraube.

 

Die Geräuschentwicklung einer Klimaanlage bedeutet stets einen Komfortmangel für den Nutzer. In urbaner Umgebung wirkt sich eine zu laute Außenanlage auch negativ auf die angrenzenden Gebäude aus. Häufig wird versucht, das Problem durch zusätzliche Schallisolierungen oder Überdimensionierung zu beseitigen; Gegenmaßnahmen, die meist kostenintensiv sind und zusätzlichen Platz benötigen.

 

Hauptursache für eine hohe Geräuschentwicklung bei Schraubenverdichtern mit zwei Rotoren sind die starken Reibungskräfte beim Verdichtungsprozess. Bei der konventionellen Technik der Doppelschraubenverdichter können die rotierenden Teile nicht zentral angeordnet werden. Eine Kraftentwicklung in unterschiedliche Richtungen ist die Folge. Zudem gehen bei der Kraftübertragung vom Haupt- zum Nebenrotor 10 – 15 % der Energie durch Reibung an den beiden Gussmetallrotoren verloren. Die Monoschraubentechnologie setzt bei den Nebenrotoren auf eine PTFE/Carbonlegierung um Abnutzung zu vermeiden. Dies sichert eine optimale Laufruhe, verringert den Materialstress und erhöht die Lebensdauer des Systems. Der Wartungsaufwand wird durch die Monoschraubentechnologie ebenfalls geringer zumal an den gleitenden Teilen keine Dichtungen mehr nötig sind und die Lager aufgrund der niedrigeren Krafteinwirkung weniger beansprucht werden.

 

Aktuelles Praxisbeispiel ist das Domaquaree in Berlin, bei dem ein leiser Betrieb eine Grundvorrausetzung darstellte. Der Betreiber entschied sich hier für einen OMEGA V ECHOS 62.2 mit einer Kälteleistung von 607 kW in der „Low Noise“-Ausführung mit Monoschraubenverdichter, dessen Schalldruckpegel in 1 Meter bei nur 69,4 dB(A) liegt. Ein weiterer Grund für die Wahl des OMEGA V ECHOS war das hervorragenden Teillastverhalten. Um die variablen Leistungsanforderungen der Anlage zu kompensieren kann ein Teillastbetrieb mit einer Minimallast von 12,5 % bis 100 % problemlos realisiert werden.